Das Lynx Pro LH25 ist der meistgenannte Tipp, wenn Jäger nach dem ersten „richtigen" Wärmebild-Monokular fragen — kompakt, unkompliziert und mit einem 384er-Sensor, der dem Waldrevier vollauf genügt. Die Redaktionelle Einordnung im Detail.
🔎 Unabhängige Praxistests u. a. bei waermebild24.com und BoarBrothers. Die Note ist eine eigenständige Redaktionelle Einordnung.
Für wen das LH25 die richtige Wahl ist
Das LH25 ist für den Jäger gebaut, der ein zuverlässiges Beobachtungsgerät für Ansitz, Pirsch und Nachsuche im Wald- oder Mischrevier sucht und keine 2.500 € ausgeben will. Der 384er-Sensor der 3.0-Generation mit 12-µm-Pixeln liefert ein Bild, das noch vor wenigen Jahren der Oberklasse vorbehalten war: Frischlinge im Bestand, Rehwild hinter lichtem Bewuchs und der Fuchs auf 300 m sind sauber zu detektieren. Die Grenze liegt beim Ansprechen auf große Distanz — wer regelmäßig über 200 m sicher ansprechen muss, braucht mehr Objektiv und mehr Basisvergrößerung.
Bedienung und Akku-Konzept
Vier gummierte Tasten auf der Oberseite steuern das komplette Gerät — nach einer Nacht sitzt die Bedienung blind. Der wechselbare 18650-Akku ist ein unterschätzter Praxisvorteil: Ersatzakkus kosten wenig, und ein warmer Reserveakku in der Jackentasche löst das Winterproblem, an dem fest verbaute Akkus scheitern. Die App-Anbindung (Aufnahmen, Firmware) funktioniert stabil, wird im jagdlichen Alltag aber selten gebraucht.
Alternativen
Wer mehr Reichweite braucht, findet im Falcon FQ35 den 640er-Aufstieg aus gleichem Haus. Der Vergleich aller Gerätetypen samt Sensor-Kunde steht in der Wärmebild-Kaufberatung.
Häufige Fragen
Für welche Distanzen reicht das Hikmicro Lynx Pro LH25?
Mit 25-mm-Objektiv und 384er-Sensor liegt die Stärke des LH25 im Wald- und Mischrevier: Detektion weit über 500 m, sicheres Ansprechen je nach Bedingungen bis etwa 150–200 m. Für reine Feldreviere mit regelmäßigen Distanzen über 200 m ist ein 35- oder 50-mm-Gerät die bessere Wahl.
Was kostet das Hikmicro Lynx Pro LH25?
Der Straßenpreis liegt 2026 bei ca. 1.400 €. Damit positioniert sich das Gerät in der Mittelklasse — deutlich unter den 640er-Oberklasse-Monokularen, aber mit spürbarem Qualitätsabstand zu Einsteigergeräten unter 1.000 €.

