Mit dem Falcon FQ35 bekommt man den 640er-Sensor — die Klasse, in der Feldrevier-Distanzen sicher ansprechbar werden — zu einem Preis, der die etablierte Konkurrenz unter Druck setzt. Die Redaktionelle Einordnung.
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Wald oder Feld: Wo das FQ35 hingehört
Die 35-mm-Brennweite ist der Allrounder-Kompromiss der Oberklasse: genug Reichweite für Feld und Wiesentäler, noch genug Sehfeld für den Waldrand. Wer fast ausschließlich auf weiten Feldern jagt, kann zum FQ50 mit 50-mm-Objektiv greifen (ca. 2.850 €) — bezahlt das aber mit einem spürbar engeren Sehfeld und mehr Gewicht. Für das typische Mischrevier ist das FQ35 die rundere Wahl.
Einordnung im Markt 2026
Die Oberklasse ist 2026 dicht besetzt: Pulsar bietet mit der Telos-Serie stufenlose Vergrößerung und die ausgereifteste App, Nocpix (vormals InfiRay) punktet bei der Bildschärfe, ThermTec mit Ausstattungsdetails wie großen Akkus. Das Falcon behauptet sich in diesem Feld über den Preis: 640er-Leistung für ca. 2.200 €, wo die europäische Konkurrenz teils deutlich vierstelliger liegt. Wer maximalen Service und Werterhalt sucht, zahlt bei Pulsar oder Liemke den Aufpreis für das Händler- und Servicenetz.
Häufige Fragen
Lohnt sich der 640er-Sensor des Falcon FQ35 gegenüber einem 384er-Gerät?
Für Feldreviere und weite Distanzen: ja. Der 640er-Sensor zeigt auf 200–400 m sichtbar mehr Detail — Frischling oder Überläufer, Bock oder Schmalreh lassen sich deutlich früher trennen. Im reinen Waldrevier unter 150 m ist der Vorteil dagegen klein und das Geld in gutem Glas oft besser angelegt.
Welche Akkus nutzt das Hikmicro Falcon FQ35?
Das Falcon arbeitet mit wechselbaren 18650-Standardakkus. Das hält die Folgekosten niedrig und erlaubt es, im Winter einen warmen Reserveakku in der Jackentasche mitzuführen — der wirksamste Schutz gegen Kapazitätseinbruch bei Frost.

